Archiv für die Kategorie „Abenteuer BVG & S-Bahn-Berlin“

Dinge der Aufregung…

Freitag, 27. August 2010

Guten Abend lieber Leser, liebe Leserin und natürlich auch Ihr, liebe Nichtleser.

Ich bin ja selber auch ein Lesemuffel, ich fasse zwar ab und zu Bücher an, aber ich habe einfach schiss davor, dass die Bücher so schlecht sind, dass sie mich nicht fesseln und ich somit meien Zeit vergeudet habe. Dabei ist mir letztens mal wieder ein Buch untergekommen, bei dem ich bis auf das Ende das Buch eigentlich ganz gut fand. Nur das Ende… naja… schweigen wir drüber. Denn ich will eher über Dinge, die mich ärgern schreiben.

  • BVG & S-Bahn ist eigentlich ein Ding des Dauerwahnsinns. Nicht selten frage ich mich, wie die BVG es schafft, Ihre UBahn der Linie U6 in der 2. Station schon mit einer Verspätung von 4 Minuten auf die Reise zu schicken. Ich meine, von der S-Bahn kenne ich es nicht anders. Aber U-Bahn? Nungut. Wir suchen einfach gemeinsam nach dem Pokal: Miesester Service. Gratulation. Auch die Busfahrer der BVG waren schonmal freundlicher. Ich finde es angenehm, wenn ich in den Bus einsteige, dass ich entweder Hallo sage oder einen Guten Morgen wünsche – für den Busfahrer scheint dieses eine Tat der Unmöglichkeit zu sein: Wie kann der Fahrgast es wagen mich zu begrüßen (okay, das Lächeln von den Busfahrern die zurück grüßen ist schon etwas tolles)
  • Aber nicht nur die BVG nervt. Schlimm sind zum Beispiel Personen in Einkaufszentern, die – “Juchuh, wir haben die Fahrt mit der Rolltreppe überlebt, wir bleiben nun erstmal stehen und halten einen Plausch” – selbsterklärend, oder? Was soll man tun? Umrennen? “Tschuldigung, ich hatte zuuuu viel Schwung als ich die Treppe verließ…” Aber bei alten Menschen muss man vorsichtig sein, die sind nämlich generell im Recht und wenn nicht, dann hab ich halt Unrecht. Lebenserfahrung… und die schlimme Jugend von heute (so gut wie 30 ist jung im Gegensatz zu 70 aufwärts) Aber das Phänomen findet man ja zum Glück auch bei anderen Menschen, die müssen ja nicht unbedingt alt sein.
  • Lassen wir einfach mal die Autofahrer außen vor: Blinkmuffel, zum Abbiegen in die Gegenspur-ausholer, Blender, Drängler… Ja genau. Aber ich wollte da nicht drauf eingehen.
  • Kunden sind auch so eine Spezies. Ich meine, es gibt sehr nette Kunden, es gibt verständnisvolle Kunden und solche, die zumindest wissen, wovon sie reden. Aber schlimm sind auch Bild-Zeitung lesende Kunden, also die, die die Weisheit gelöffelt haben und nun Ihren Senf der breiigen Masse in die Welt offenbaren. Öhm. Ja, Umtauschrecht gibt es: Das Fernabsatzgesetzt regelt das – für Geschäfte die außerhalb eines Ladenlokals getätigt wurden. Steht ja so auch im BGB. Aber der Kunde weiß es besser und droht mit Anwalt & Co. Das wird bestimmt eine teure Selbsterkentniss. Wissen aus der Bild schafft unwissen. Und das führt zu vorzeitiger Demenz. Arme Kunden.

Wirkt es eigentlich überheblich so über Dinge zu Urteilen, die mich aufregen? Eigentlich ja nicht. Aber ich könnte mich manchmal auch über mich aufregen:

  • Zum Beispiel wenn ich irgendwo shoppen bin und ich weiß: Ich habe recht. Der Verkäuferheini erzählt mir irgend einen Mist und ich tue mir das an. Ich könnte ihm ja auch den Dolchstoß verpassen und mit dem Wissen sein Unwissen zugrunde richten. Aber mir macht es dann manchmal mehr spaß, dem Verkäufer dann recht zu geben. Ja, toller Kerl. Aber ich kaufe dann nicht ;) Und das ist schon irgendwie gemein. Achja: Es gibt dann ja noch Verkäufer der Gattung: HILFE KUNDE! Ich muss weg. Sehr tolles Exemplar.
  • Und nun einer, den jeder von Euch kennt: Den “Mein Real -Life spielt sich im FacebookTwitterSocialWeb ab” Du bist Spitze! Ja, echt. Ich habe großen Respekt vor Dir. Du schaffst es, zu überleben mit deinem realen Körper auch wenn der geistig abwesend vor dem PC hängt.

*klick*

So, zurück in der Realität. Übertreiben muss gestattet sein, und solange die Ironie nicht verboten ist…
Genau. Und solange ich noch nicht 30 bin kann ich noch wie ein Jungspund komische Dinge von mir geben.

Schlaft gut! ;)

Alles wird teuerer…

Montag, 27. April 2009

Neulich bin ich U-Bahn gefahren. Von der Freundin ins Autohaus. Nichts spektakuläres sag ich selbst dazu, doch es gab etwas, dass mich so ziemlich verschreckt hat:

Nunja, verschreckt ist die falsche Ausdrucksart. Erschreckt wäre treffender: Es kostet 15 € in der UBahn zu rauchen und 40 € um ohne Fahrschein zu fahren. Für mich klasse. Sollte umsteigen auf Schwarzfahren. Ja, ganz im Ernst, wenn ich überlege: Die letzte Kontrolle hatte ich im Dezember. Januar bis März also 3 mal 56€ – joa, passt! Und für 15 € rauchen? Naja, da ich nicht rauche lohnt es sich auch nicht drüber nachzudenken. Aber lassen wir mal Verantwortung und Intelligenz abschweifen und besinnen uns lediglich auf die Tatsache, dass es billiger ist Schwarzzufahren als legal zu zahlen. Schlimm! Alles wird teuerer nur schwarzfahren nicht.

Ich hätte kein Problem damit für diese Art des Transportes 150 € Strafe zu erheben – und das Rauchen sollte mit 50 € bestraft werden. Schließlich geht es dort auch um Sicherheit. Dann sollte das ganze viel strenger kontrolliert werden.

Prügelnde Fahrgäste könnten sich das “erwischt werden” nicht mehr leisten und würden legal bezahlen, dadurch verringert sich der Fahrpreis, da nun die 6 % nicht Zahlenden auf 1,5 % gesenkt würden. (Unverbesserliche gibt es immer)

Aber wie ich das so mitbekam, wird wohl das nicht teuerer. Jedoch die Fahrpreise, die sollen mal wieder steigen. Ja, ist denn das gerecht?

“Platz da!”

Donnerstag, 8. Januar 2009

Neulich fuhr ich mal wieder mit der BVG. Richtig, die öffentlichen Verkehrsmittel sind öffentlich und für jeden da, der sich das leisten kann. manchmal denke ich, es können sich zu viele Leute leisten, aber es steht mir nicht zu, dieses zu behaupten. Zumal ich ja dieses Gefährt nur nutze, um von a nach b zu gelangen. Und da ich mir immer noch kein Auto zugelegt habe, besitze ich eine Jahreskarte, die mich überall hin begeleitet. Nach dem ganzen Weihnachtsegoismus dachte ich nun: Endlich ruhe vor Generation Egoist! Falsch gedacht. Es fällt mir nur mehr auf, weil ich öfter dran denke.

Heute zum Beispiel: Ein vermeintlicher Kollege des Busfahrers steigt vor mir im Bus M19 am Bahnhof Yorckstr. ein und bleibt mitten am Treppenaufgang stehen. Juchuh! Er will wohl quatschen und begrüßt seinen Kollegen auch gleich. Auch nach mehrmaligen bitten, mich nach oben zu lassen bewegte sich dieser eigentlich schlanke Typ mit Rucksack nicht. Zum Glück fuhr der Bus los und er konnte jetzt näher zu seinem … (weiterlesen…)