Archiv für die Kategorie „Erkentnisse“

Dinge der Aufregung…

Freitag, 27. August 2010

Guten Abend lieber Leser, liebe Leserin und natürlich auch Ihr, liebe Nichtleser.

Ich bin ja selber auch ein Lesemuffel, ich fasse zwar ab und zu Bücher an, aber ich habe einfach schiss davor, dass die Bücher so schlecht sind, dass sie mich nicht fesseln und ich somit meien Zeit vergeudet habe. Dabei ist mir letztens mal wieder ein Buch untergekommen, bei dem ich bis auf das Ende das Buch eigentlich ganz gut fand. Nur das Ende… naja… schweigen wir drüber. Denn ich will eher über Dinge, die mich ärgern schreiben.

  • BVG & S-Bahn ist eigentlich ein Ding des Dauerwahnsinns. Nicht selten frage ich mich, wie die BVG es schafft, Ihre UBahn der Linie U6 in der 2. Station schon mit einer Verspätung von 4 Minuten auf die Reise zu schicken. Ich meine, von der S-Bahn kenne ich es nicht anders. Aber U-Bahn? Nungut. Wir suchen einfach gemeinsam nach dem Pokal: Miesester Service. Gratulation. Auch die Busfahrer der BVG waren schonmal freundlicher. Ich finde es angenehm, wenn ich in den Bus einsteige, dass ich entweder Hallo sage oder einen Guten Morgen wünsche – für den Busfahrer scheint dieses eine Tat der Unmöglichkeit zu sein: Wie kann der Fahrgast es wagen mich zu begrüßen (okay, das Lächeln von den Busfahrern die zurück grüßen ist schon etwas tolles)
  • Aber nicht nur die BVG nervt. Schlimm sind zum Beispiel Personen in Einkaufszentern, die – “Juchuh, wir haben die Fahrt mit der Rolltreppe überlebt, wir bleiben nun erstmal stehen und halten einen Plausch” – selbsterklärend, oder? Was soll man tun? Umrennen? “Tschuldigung, ich hatte zuuuu viel Schwung als ich die Treppe verließ…” Aber bei alten Menschen muss man vorsichtig sein, die sind nämlich generell im Recht und wenn nicht, dann hab ich halt Unrecht. Lebenserfahrung… und die schlimme Jugend von heute (so gut wie 30 ist jung im Gegensatz zu 70 aufwärts) Aber das Phänomen findet man ja zum Glück auch bei anderen Menschen, die müssen ja nicht unbedingt alt sein.
  • Lassen wir einfach mal die Autofahrer außen vor: Blinkmuffel, zum Abbiegen in die Gegenspur-ausholer, Blender, Drängler… Ja genau. Aber ich wollte da nicht drauf eingehen.
  • Kunden sind auch so eine Spezies. Ich meine, es gibt sehr nette Kunden, es gibt verständnisvolle Kunden und solche, die zumindest wissen, wovon sie reden. Aber schlimm sind auch Bild-Zeitung lesende Kunden, also die, die die Weisheit gelöffelt haben und nun Ihren Senf der breiigen Masse in die Welt offenbaren. Öhm. Ja, Umtauschrecht gibt es: Das Fernabsatzgesetzt regelt das – für Geschäfte die außerhalb eines Ladenlokals getätigt wurden. Steht ja so auch im BGB. Aber der Kunde weiß es besser und droht mit Anwalt & Co. Das wird bestimmt eine teure Selbsterkentniss. Wissen aus der Bild schafft unwissen. Und das führt zu vorzeitiger Demenz. Arme Kunden.

Wirkt es eigentlich überheblich so über Dinge zu Urteilen, die mich aufregen? Eigentlich ja nicht. Aber ich könnte mich manchmal auch über mich aufregen:

  • Zum Beispiel wenn ich irgendwo shoppen bin und ich weiß: Ich habe recht. Der Verkäuferheini erzählt mir irgend einen Mist und ich tue mir das an. Ich könnte ihm ja auch den Dolchstoß verpassen und mit dem Wissen sein Unwissen zugrunde richten. Aber mir macht es dann manchmal mehr spaß, dem Verkäufer dann recht zu geben. Ja, toller Kerl. Aber ich kaufe dann nicht ;) Und das ist schon irgendwie gemein. Achja: Es gibt dann ja noch Verkäufer der Gattung: HILFE KUNDE! Ich muss weg. Sehr tolles Exemplar.
  • Und nun einer, den jeder von Euch kennt: Den “Mein Real -Life spielt sich im FacebookTwitterSocialWeb ab” Du bist Spitze! Ja, echt. Ich habe großen Respekt vor Dir. Du schaffst es, zu überleben mit deinem realen Körper auch wenn der geistig abwesend vor dem PC hängt.

*klick*

So, zurück in der Realität. Übertreiben muss gestattet sein, und solange die Ironie nicht verboten ist…
Genau. Und solange ich noch nicht 30 bin kann ich noch wie ein Jungspund komische Dinge von mir geben.

Schlaft gut! ;)

Kunden und andere Kleingeister

Dienstag, 24. August 2010

Wie Ihr sicher wiss, arbeite ich in einem Unternehmen. Dieses Unternehmen besitzt auch eigene Filialen. In genau solch einer Filiale arbeite ich. In Berlin ist das. Und wenn man ganz genau hinsieht, dann wisst ihr auch wovon ich schreibe. Natürlich nenne ich hier keine Namen und sage auch nicht, dass die Filiale des besagten Unternehmens in der Nähe des Kurfürstendamm in Berlin ist. Spielt ja auch keine Rolle.

In letzter Zeit habe ich mir die Personen / Kunden / Geschöpfe, die dieses Geschäft betreten mal genauer angeschaut. Und ich muss dazu einfach mal bloggen:
(Lieber Leser: Viele Kunden sind wirklich nett, es gibt sogar einige, die nur zu einem persönlich kommen und dafür sogar Wartezeiten in Kauf nehmen. Ein Großteil der Kunden ist auch dankbar, dass man sich ihnen annimmt, aber um diese Kunden geht es heute nicht. Ich will das gesagt haben, damit niemand den Eindruck macht, es kommen nur Idioten Personen in den Laden, die kontraproduktiv sind.)

Fange ich doch einfach mal an:

  • Es gibt Kunden, die meinen alles besser zu wissen. Diese Kunden sind meistens schon seit 20 Jahren Kunde (Wie gut, dass wir das Echte Datum sehen können) haben immer einen Vertrag und generieren Umsätze, die vielleicht dem Tageslohn einer Kassiererin in einem Ausbeuterbetrieb gleichkommen. Monatlich. Andere schaffen das sogar jährlich. Diese Kunden haben die Eigenart, Forderungen zu stellen, die Fern der Realität sind. Diese Kunden möchten nichts, sie verlangen Dinge der Unmöglichkeit und der Unreantabilität. Ich tue gerne Kunden einen gefallen, helfe Ihnen bei der Einrichtung von erworbenen Gütern und schaue nicht auf den Monatsumsatz des Kunden, aber wenn derjenige mir so kommt…
  • Aber es gibt dann ja auch die Kunden, die im Monat einen 400€ Jobber finanzieren könnten, wenn Sie unsere Dienstleistungen weniger in Anspruch nehmen würden. Diese Kunden sind aber um Glück recht freundlich, bis auf die Ausnahmen, die sich für einen “Überkunden” halten. Ich zahle viel, also drängele ich mich in der Schlange nach vorne und Schnauze so lange den Verkäufer an, bis dieser endlich vom “Wenigzahlenden Kunden” ablässt und sich mir zuwendet. Juchuh!
  • Wieder gibt es Kunden, die bewusst / unbewusst Leistungen buchen, die sie meinen nie gebucht zu haben und nun uns dafür verantwortlich machen. Den meisten dieser Kunden kann man freundlich erklären, wieso wir nichts dafür können und wie er – bzw. wo er dagegen vorgehen kann. Leider gibt es auch dort die Gattung: Ich bin Mr. Rechthaberisch und ich schnauze nun so lange, bis ich eine Gutschrift kriege. Dabei beleidige ich noch und will nicht verstehen, dass das Unternehmen, an das ich mich gerade wende ja gar nichts dafür kann (… dass der Kunde ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen hat, welches durch eine SMS aktiviert werden kann und wir keine Möglichkeit haben den Kunden davon zu befreien… getreu dem Motto: Keine Ahnung wie die SMS versendet wurde – es waren bestimmt die vermummten Heinzelmännchen neben meinem Mobiltelefon auf dem Nachtisch)
  • Wieder andere Kunden werden so laut, persönlich und beleidigend, dass es nur noch eine Möglichkeit gibt: Die Suche nach dem Ausgang oder der qualvolle Gang zum Telefon um die freundlichen Herren der Berliner Polizei zu rufen. (Hausverbot kann man nur durchsetzen, wenn man sich Personen zu Hilfe nimmt, die Notfalls auch Leute nach draußen befördern können)
  • Es gibt auch Kunden, die stundenlang im Kleingedruckten lesen. Nein, das ist nicht sonderlich schlimm, es dauert halt nur doppelt so lange…
  • Einige Kunden – vor allem Touristen – denken, dass wir ein Tourismusbüro sind und uns weltweit mit allen Funktionen und Services der landeseigenen Unternehmen auskennen. Schlimm ist nur, wenn diese Touristen einen in Ihrer Landessprache zuquatschen und du KEIN WORT verstehst.
  • Kunden, die denken, Personal kommt vom Fließband und Geschäft hat sooo viel Personal, dass der Kundenansturm zu JEDER Uhrzeit SOFORT abgearbeitet werden kann  und Kunden, die denken: Feierabend gilt nur für Sie, im Geschäft im dem Sie sich gerade befinden dürfen Angestellte keinen Feierabend haben – sind besonders Realitätsfremd. Schon mal davon gehört, dass es Arbeitszeiten gibt? Sicher bedient man den Kunden noch zu Ende und geht erst dann nach Hause, aber irgendwann sollte man gehen, sonst säße man noch am Abend da herum.

Es gibt noch viel mehr grausamme Kunden, die einem den Alltag schwer machen, in den letzten Wochen musste ich beobachten, dass die Kunden immer unentspanter werden, dass viele sehr schnell ekskalieren und – auch wenn sie im Unrecht sind – trotzdem einen Sündenbock brauchen.

Aber ich freue mich dann immer, wenn auch mal die netten Kunden zu Wort melden und mit Anpacken, Eingreifen und die meckernden Kunden anschnauzen. Kunden, die regelmäßig vorbeikommen, Kunden, bei denen man selber schon die Hände über den Kopf zusammenschlägt, weil bei denen echt alles schief geht und Kunden, die einfach die Fachkompetenz loben.

Danke an die netten Kunden, die einen die Arbeit angenehm machen und über die Deppen hinwegsehen lassen.

GedankenWirrWarr

Montag, 2. August 2010

Guten Tag,

im Laufe der Zeit sammeln sich einige Gedanken an, die ich aber auch gerne mit der Welt teilen mag. Mal wieder denke ich zu viel und sehe meine Zukunft nicht so, wie ich sie mir erwünsche. Aber ich bin ja selbst mein glückes Schmied und muss somit selbst mit mir zurecht kommen.

Aber fangen wir mal an. Zur Zeit fahre ich gerade U-Bahn zur Arbeit. Nervend beginnt nun auch noch so ein blöder Gitarrenspieler mit der Musik anzufangen. Das Lied kenn ich aber und ich mag “Let it be” aber nicht in dessen Interpretation, denn die Gitarre ist viel zu kräftig angeschlagen und der Gesang viel zu leise. Ach, UBahn fahren hat schon etwas. Danke BVG für dieses Erlebnis jeden Tag, an dem ich das Auto stehenlasse.

Wenn ich so zurück denke, dann weiss ich auch nicht mehr, wann ich angefangen habe diesen Beitrag zu schreiben. Sicher ist es immer relativ schwer, alles unter einen Hut zu kriegen. Es geschehen manchmal Dinge, die ich von mir nicht kenne und muss feststellen: Ich habe in der Vergangenheit etwas verpasst. Aber hätte es mir etwas gebracht, wenn ich damals es anders gemacht hätte? Ich weiß es nicht und ich denke, es wird sich nie herausstellen. Das ist aber auch gut so. Wenn ich so überlege: Ich hab den Blog damals ins Leben gerufen, um von mir zu erzählen, was ich mache, was mich bewegt und wie wo wann weshalb warum.

In der Zeit der Web 2.0 Communities weiß aber eh schon die halbe Welt wie es mir geht, wo ich wie was wann online stelle und wirklich bestimme ich gar nicht mehr darüber, wer wann was und wo lesen darf. Können kann er es eh immer, denn meine Freundin Google plaudert eh fleissig aus dem Nähkästchen, was für tolle Geheimnisse sie wieder von mir erfahren hat.

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Update: Der Berliner Morgenpost Abo-”Service”

Freitag, 2. Juli 2010

Guten Morgen,

am 21. Juni klagte ich ja mein Leid und die schlechte Erfahrung mit der telefonischen Kundenbetreuung. Gleichzeitig ging mein Beitrag per Facebook und Twitter auf Reisen. So leitete ich den Beitrag auch an die Redaktion der Berliner Morgenpost weiter, die mir kurze Zeit später sehr hilfsbereit mitteilte, dass sie zwar nicht zuständig seien, mich aber am folgenden Tag jemand aus der entsprechenden Abteilung anrufen würde.

Sollte es wirklich so einfach sein? Sicher, ich war total skeptisch. Am nächsten Tag erreichte mich dann wirklich ein Anruf. Eine sehr nette Mitarbeiterin Fr. T. rief mich an und fragte kurz nach dem wie und was. Ich erklärte es Ihr kurz und sie bat mich um etwas Geduld, sie fragt mal bei dem Versender nach. Ich erhalte einen Rückruf von Ihr.

Skepsis – schon wieder.

Aber ich erhielt auch diesmal den Anruf, Sie erklärte mir kurz, dass ich nun den zugesagten 80 € Scheck erhalten werde und der sofort rausgeschickt wird UND ich nächste Woche nochmals einen Anruf erhalten werde, wo Sie sich erkundigt, ob es klappt.

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Der Berliner Morgenpost Abo-”Service”

Montag, 21. Juni 2010

Sehr geehrte Leserinnen & Leser,

ich lese nun seit längerer Zeit die Berliner Morgenpost im Abo. Ganz früher hatte ich sie 2 Jahre in Verbindung mit einem BVG Abo und nun habe ich die Zeitung seit 1,5 Jahren im ganz normalen Abo. Im ersten Jahr war auch alles Prima, aber seit dem ich die Zeitung telefonisch “verlängert” habe und mir der “Kundenservice” mehr Nerven kostet als Arbeit erleichtert bin ich echt “angepisst” von dieser Zeitung.

Fassen wir mal kurz zusammen, was die Kundenbetreuung so alles nicht auf die Reihe kriegt:

- Ich rief die Abo-Hotline an und fragte nach, was es denn für “Prämien” gäbe, wenn ich meine Zeitung weiterlaufen lasse. Mir wurden telefonisch eine Barprämie von 80 € zugesagt. Als Zahlungsziel vereinbarten wir den Dezember und somit dachte ich: Okay, 6 Wochen nach Zahlungseinganz sollte die Prämie doch langsam ankommen.

- Ich bin im Januar umgezogen, meine Tageszeitung mit mir. Am Anfang konnte die Zustellagentur die Zeitung nicht korrekt zustellen, da es keinen Schlüssel für die Tür gab. Der Kundenservice war dort sehr zuvorkommend, schrieb mir nicht zugestellte Zeitungen gut und entschuldigte sich mit einem kleinen ferngesteuerten Auto und 2 Wochen gratis Zeitung lesen bei mir. Ich war begeistert (LOB!), wenn…

- ich nicht nachgefragt hätte, wo meine Prämie bliebe. Niemand wusste etwas. Keiner hatte eine Info. Jeder erkundigte sich und jeder nahm es als neue “Lebensaufgabe” und wollte mir helfen. Es wurde in der Buchhaltung gefragt, es wurde beim Prämienservice gefragt…

- Im Februar
- Im März
- Im April
- Im Mai

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Die DVD-Sammlerleidenschaft

Sonntag, 9. Mai 2010

Ich liebe ja DVDs.
Ich besitze auch sehr viele, könnt Ihr hier sehen, auf meiner DVD-Sammlung. Aber ich schaue diese auch.

Ich wollte schon ewig lange die Liste aktualisieren, aber mir fehlte der Ansporn dazu. Nun hab ich Ihn: Ein “Gewinnspiel” treibt mich nun dazu, endlich das ganze ins Web zu stellen. Gelesen hab ichs bei Caschy im Twitter. Dann auf Facebook und da stand fest: Da machst Du mit! Aber ich muss ja dabei kreativ sein. Kreativität ist aber so eine Sache. Zuerst wollte ich lediglich Fotos der Sammlung online stellen… Danke Caschy für den Anreiz! ;)

Das sähe dann ungefähr so aus: (sieht wer den Fernseher?)

Meine DVDs gestapelt vor dem Fernseher

Meine DVDs gestapelt vor dem Fernseher

Aber das ist doch unspektakulär und so würde ich mich nicht qualifizieren. Nicht mal einen Hauch von Chance… erbärmlich! ;)

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Faktor Mensch: Im Schnee ist es zu gefährlich um leichtsinnig zu sein.

Sonntag, 10. Januar 2010

Ein schneebedeckter Baum Ach was ist das schön, so viel Schnee gab es schon ewig nicht mehr in Berlin, ich möchte meinen, mit heute sind es gut und gerne so um die 30 cm Schnee. Und ja, ich finde das total schön. Auch wenn ich keine Winterstiefel und keine dicken Hosen im Schrank zu hängen hab. Ja ich ärgere mich regelrecht über die Nassen Füße, die kalten Zehe und den ganzen Schnee, der sich in meine Schuhe schleicht. Aber trotzdem möchte ich, dass es ruhig weiterschneien kann.

Und auch das Autofahren bei diesem Wetter ist total klasse. Die Straßen sind zum Teil schön weiß, man fährt wie auf einer weißen Decke und die meisten Schlaglöcher in Berlin spürt man ebenfalls nicht mehr, denn da Berlin ja kein Geld für die Reparatur der Straßen hat, sollten die Räumdienste nicht ganz so genau einige Straßen räumen. Die LEonorenstraße zum Beispiel fuhr sich mit einer Schneedecke viel entspannter, als wenn Sie frisch gestreut ist. Auf 3-spurigen Autobahnen fährt man viel entspannter auf zwei Spuren, da die dritte eh schön weiß ist. Das entspannt zum einen und verhindert das Rasen.

Wobei, idiotische Autofahrer gibt es bei Schnee umso mehr. Entweder schleichen die Leute mit Sommerreifen über die Schneedecke und wundern sich, dass Sie mit Ihrem Auto Karussell fahren – und dabei ANDERE gefährden.  Dann gibt es noch die Schleicher. Diese Spezies schleicht dabei so langsam auf der Straße, dass man Sie schon wegen Überholens durch Fußgänger von der Straße ziehen müsste. Aber die Fußgänger sind genauso schlimm.

Ja, sicher sind diese Leute hilflos den Autos ausgeliefert, aber mich wundert es echt nicht, wenn diese Leute im Straßenverkehr sterben. Nur ein paar Beispiele:

  • Ich fuhr auf der Rixdorfer Straße, als ich durch die Schneeberge eine Babyschale sah, die von einer nicht weiter erwähnenswerten Person zu seinem Auto getragen wurde. Die Babyschale betrat ohne zu schauen als erstes die Straße, der Mann dachte bestimmt: Guter Rammschutz gegen herannahende Autos, denn der Mann hielt die Schale so, als wenn: Er das Baby nicht mag oder das Baby grad sein Geschäft verrichtet hat und der Mann das nicht riechen wollte. Jedenfalls setzte er das Baby samt Schale auf der Fahrerseite ins Auto, zuvor balancierte er aber auf der glatten und mit Schneebergen versehenden Straße entlang um ans Auto zu gelangen und er schaute nicht. Grausam!
  • Auf gleicher Straße lief ein Mann am Tag zuvor auf der Straße entlang um zu seinem Auto zu gelangen, was auf der Mittelinsel stand. Er stolzierte aber um die Schneeberge herum, so dass er mir eigentlich direkt entgegen lief. Ich mein: die Straße war nicht wirklich geräumt… und ich wäre dann womöglich an seinen platten Körper schuld gewesen.
  • In der Motzener Straße wollte Mann mit Hund schauen, ob er bei weißer Straße schneller diese Straße überqueren kann ohne hinzufallen, als dass der ankommende Bus ihn einfach übern Haufen fährt, wenn er dann doch gestürzt wäre. Auch Busse haben nämlich bei Glätte einen sehr langen Bremsweg… vor allem Doppeldecker.

Ich könnte nun das ewig fortführen, aber wir haben ja auch tolle Autofahrer, die da ebenfalls mithalten können. Im Dienst der alten Leute ist ja bekanntlicherweise die Diakonie unterwegs. Ich wollte also heute in meine neue Wohnung fahren. Da kein Parkplatz frei war und ich also wenden wollte, fuhr ich die Illzacher Straße hinein, um zurück auf die Prühßstr. zu kommen. Die Straße war selbstverständlich zugeschneit, cm-Hohe Schneefurchen führten durch die Straße und ich fhr also bis – ja, bis ich nicht mehr weiterkam, denn ein Diakonie-Smart stand QUER!!! auf der Straße, nicht etwa in der Parkbucht, die frei war, mitten auf der Straße und parkte dort. Das Auto war jedenfalls schon eingeschneit und auf Hupen reagierte dort auch niemand. Die HErausforderung lag nun da drin, das eigene Auto irgendwie zu wenden, was sich aber auf der zugeparkten Straße nun mehr als schwierig erwies. Grausam diese Rücksichtslosigkeit. Nein, der Verstand wird da mal kurz ausgeschaltet, war ja Sonntag und durch die Straße will sicher an einem Sonntag eh keiner fahren…

Was solls… ändern kann ich es leider eh nicht, nur darüber schreiben und irgendwann nehme ich meine Cam mit, und mache Beweisfotos, aber ich muss die Personen ja dann unkenntlich machen, weil öffentlich bloßstellen darf ja auch nicht sein… also schreib ich nur drüber.

Genießt noch den Schnee und passt auf: Im Schnee fährt man anders als auf nasser Straße. Autos und Menschen könnten rutschen, Menschen sogar hinfallen und vor Autos rutschen, die dann über den Menschen rutschen. Bremdwirkung ist halt nur sehr eingeschränkt vorhanden.

Wahl-K(r)ampf!

Sonntag, 20. September 2009

Es war Sonntag Vormittag, als ich aus dem Fenster schaute. Fleißige Männer der SPD – folglich auch Anhänger genannt – pflasterten die Straße mit Wahlplakaten mit tollen Sprüchen und Gesichtern drauf, voll. Dieser Sonntag ist nun schon lange vorbei, aber seit dem hat sich nicht viel verändert. Neulich fuhr ich zum Beispiel eine Straße entlang, an der gelbe FDP Plakate hingen – der Wort “Netto” blieb im Kopf. Knapp über den Plakaten dann ein weiteres, so dachte ich und entdeckte den Schriftzug eines bekannten Lebensmitteldiscounters. “Lidl” Werbung an der Straße sieht also genauso aus, wie Wahlplakate der FDP. Tolle Wurst! Wer denkt sich denn so etwas aus… aber weichen wir nun von den Plakaten zu dem eigentlichen Thema: Der regelmäßige Krampf die oder den Richtigen zu wählen.

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Alles wird teuerer…

Montag, 27. April 2009

Neulich bin ich U-Bahn gefahren. Von der Freundin ins Autohaus. Nichts spektakuläres sag ich selbst dazu, doch es gab etwas, dass mich so ziemlich verschreckt hat:

Nunja, verschreckt ist die falsche Ausdrucksart. Erschreckt wäre treffender: Es kostet 15 € in der UBahn zu rauchen und 40 € um ohne Fahrschein zu fahren. Für mich klasse. Sollte umsteigen auf Schwarzfahren. Ja, ganz im Ernst, wenn ich überlege: Die letzte Kontrolle hatte ich im Dezember. Januar bis März also 3 mal 56€ – joa, passt! Und für 15 € rauchen? Naja, da ich nicht rauche lohnt es sich auch nicht drüber nachzudenken. Aber lassen wir mal Verantwortung und Intelligenz abschweifen und besinnen uns lediglich auf die Tatsache, dass es billiger ist Schwarzzufahren als legal zu zahlen. Schlimm! Alles wird teuerer nur schwarzfahren nicht.

Ich hätte kein Problem damit für diese Art des Transportes 150 € Strafe zu erheben – und das Rauchen sollte mit 50 € bestraft werden. Schließlich geht es dort auch um Sicherheit. Dann sollte das ganze viel strenger kontrolliert werden.

Prügelnde Fahrgäste könnten sich das “erwischt werden” nicht mehr leisten und würden legal bezahlen, dadurch verringert sich der Fahrpreis, da nun die 6 % nicht Zahlenden auf 1,5 % gesenkt würden. (Unverbesserliche gibt es immer)

Aber wie ich das so mitbekam, wird wohl das nicht teuerer. Jedoch die Fahrpreise, die sollen mal wieder steigen. Ja, ist denn das gerecht?

Autokauf oder “Der Staat das ungerechte Etwas”

Donnerstag, 19. März 2009

Ein jeder hat schon etwas von Ihr gehört: Abwrackprämie, Umweltprämie, Verschrottungsprämie und alles hat sie gleich: Sie bringt mir NICHTS!

Will ich mir doch ein Auto zulegen, muss ich immer wieder feststellen, dass eigentlich alle Autohäuser spezielle Angebote für Abwrackkunden haben. Hast Du also ein 9 Jahre oder älteres Auto, dass nun nicht mehr 2500 € Wert ist, dann verschrotte es und kauf Dir ein neues Auto. In den Autohäusern sind die meisten Kleinwagen und Fahrzeuge im unteren 5 -stelligen Bereich schon vergriffen, und trotzdem wollen 600.000 Menschen abwracken. Was bekommen sie denn so tolles?

Attraktive Zinssätze, besondere Vergünstigungen und zum Fahrzeugpreis noch mal 2500€ vom Autohaus dazu. Wer jetzt noch verhandeln kann, der kann also eine Menge Geld sparen. Aber um die Rabatte geht es ja gar nicht. Diejenigen, die noch kein Auto besessen haben, werden durch den Staat schlechter gestellt. Ich habe einen Nachteil beim Autokauf als jemand, der ein altes Auto hat. Ich darf zum Beispiel für 3,9 % Finanzieren, Abwracker zahlen hingegen nur 2,9 %. Die Liste ist lang und ich will das nicht zu sehr ausschweifen, aber ich muss mich halt auch mal mitteilen.

Wer macht nur Gesetze, die bestimmte Bürgergruppen bevorzugen und andere benachteilen. Ist das schon Diskriminierung oder noch haarscharf an der Grenze?