Ich bin Ich – Nur ein Olli part.3

Heute wieder einmal etwas Poesie, selbstgeschriebenes:

Und nun der Text für denjenigen der nicht hören will:

Ich bin Ich – nur ein Olli pt.3 (written 3. Januar 2012 by Oliver Sührig)

Ich bin ich.
Ich bin Olli
Nicht 0815, kein Durchschnitt.
Einzigartig, Phantastisch und traumhaft zugleich.
Im Ganzen bin ich klein, nur ein Olli halt.
Aber einzeln betrachtet bin ich groß.
Besonders. Continue reading

Morgen schon ist Weihnachten – Adventsbloggalender Tag 23

Große Kinderaugen strahlten Santa an, als er am Tag vor Weihnachten noch schnell durch die Kaufhäuser zog um sich ein Bild vom ganzen Trubel zu machen. Trubel, den Santa eigentlich so gar nicht mochte. Er verstand einfach nicht, wieso die Menschen alles auf den letzten Drücker erledigen mussten. Santa hatte schon alle Geschenke für die Kinder fertig, er kannte alle Wünsche, alle Sorgen und wusste, was er jedem Einzelnen mitbringen musste.

Scheinbar wussten es die Menschen aber nicht, denn wie die hier alle durch die Continue reading

Der kleine Weihnachtself und die Suche nach dem verlorenen Rentier – Gastadventsbloggalender Tag 20

Heute mal wieder etwas neues im Adventsbloggalender. Ich habe eine Gastautorin die mir eine Geschichte schrieb. Okay, ich hatte selber keine Lust, da wurde mir das angeboten und ich hab es gerne angenommen. Der Dank geht an Jay Valentine:

Der kleine Weihnachtself und die Suche nach dem verlorenen Rentier

Wilbur, der kleine Elf, lebte am Nordpol und arbeitete seit vielen Jahren für Santa Claus. Seine Aufgabe war es die Rentiere zu versorgen und diese für den heiligen Abend vorzubereiten. Sie bekamen Kraftfutter, was aus Möhren und Hafer bestand, und Flugtraining. Es war ja doch immer nur eine Nacht im Jahr, die die Tiere unterwegs waren und sie mussten schließlich fit bleiben. Continue reading

Santas Weihnachtswunder – Geschichte – Adventsbloggalender

Fortsetzung:
Und da hebt der Schlitten auch schon ab. Vorbei an den Eisbergen, in denen einst die Titanic versank, vorbei an den Wolken und auf zum Inselstaat Kiribati, danach weiter Richtung Neuseeland und überall die Kinder beschenken.

Bekanntlich muss der Weihnachtsmann nicht nachtanken, auch keine Geschenke nachholen, denn der Weihnachtsmann hat einen Sack, der hat Platz für alle Geschenke an alle Kinder auf der ganzen Welt. Und entgegen dem christlichen Glauben, fliegt der Weihnachtsmann überall auf der ganzen Welt vorbei, denn alle Kinder wünschen sich etwas. Von überall her kommen Wunschzettel und jedes Kind ist im SantaTab vermerkt. Santa weiß ganz genau, wann er wo und wie landen muss, um die Kinder anzutreffen bzw Continue reading

Santas Vorbereitung – Geschichte – Adventsbloggalender Tag Zehn

Santas Wecker klingelte. Es war der 24. Dezember und wie jedes Jahr musste er die Rentiere füttern um sie danach für die jährliche Reise vorzubereiten. Die Elfen waren mal wieder fleissig, denn Santa sah in die große Halle am Nordpol und bestaunte den Anbau der randvoll mit Geschenken war.

Geschenke, das war sein Fluch – wobei, er freute sich jedes Jahr auf diesen einen Tag, auch wenn es von Jahr zu Jahr immer mehr wird, was er zu erledigen hat. Jeder auf der Welt will immer bessere und neuere Geschenke. Damals vor 100 Jahren noch war es ganz viel Holzspielzeug und kleine Aufmerksamkeiten, die er in die Welt brachte. Damals gab es aber auch nur 1,75 Milliarden Menschen auf der Erde. Heute sind es mehr als 7 Milliarden. Und Technik, das neuste von Neuen sowie modernste des Modernen ist gefragt. Und immer noch sind seine Rentiere jedes Jahr genauso fleissig wie die Elfen und er selbst, aber die Menschen werden anspruchsvoller. Okay, nicht alle, die meisten der 7 Milliarden sind schon mit wenig zufrieden… Santa ärgert das schon lange nicht mehr, er kann es auch nicht ändern. Und eins hat die moderne Zeit ja auch gutes, heute hat Santa einen Computer, in dem er alle Kinder, ob artig oder böse, gespeichert hat. Sein SantaTab und SantaPhone hat er immer dabei, um blitzschnell das nächste Kind aufzurufen ohne ewig im Buch blättern zu müssen. Santa hat die neuen Technik zu schätzen gelernt, ebenso die Rentiere, denn der neue Carbon-Schlitten ist viel angenehmer zu Fliegen Continue reading

Die Weihnachtszeit – heute Poesie am 5 AdventsBloggalender

Stille im Land, Schnee fällt…
Knirschen im Schnee, man hört Schritte…
Weit weg zwitschern ein paar Vögel,
die Stadt ist grau.

Es schneit. Himmlisch weiß. Ich genieße, erlebe den Schnee.
Freue mich jedes mal, wenn es schneit. Wie ein kleines Kind.
Ich forme einen Schneeball, werfe ihn so weit ich kann.
Leider nicht weit genug. Mir fehlt die Kraft.

Ich bin kraftlos, lustlos. Mir fehlt es an wärme. Ich erfriere.
Ich stehe im Schnee, um mich herum schneit es. Nur ich stehe still.
Die Sinne sind taub, die Gefühle eiskalt. Das Herz aus Stein.
Weihnachtszeit, besinnliche Zeit. Wo bist Du hin? Wo finde ich Dich?

Finden kann ich nichts, es wird dunkel in der Stadt.
Die Häuser sind beleuchtet. Bunt und weiß im vollen Glanze.
Nur ich stehe dort im Schnee, schreite genüsslich durch den Schnee
In Gedanken zu zweit, doch ich bin alleine. Weihnachtszeit…

Die Vögel landen im Garten, gefüttert von mir. Sie zwitschern und sind glücklich.
Nie fliegt einer allein. Immer sind es mehrere.
Schneeflocken hab ich auch nie einzeln gesehen, gibt es das?
Noch ein paar Tage und ich bin erfroren. Eiskalt. Herzlos.

Im Traum erscheint mir ein Engel. Ein mir ganz fremder.
Ich versuche den Engel zu finden, doch er sagt nur:
Ich gebe Dir Kraft bei der Kälte, bald wirst du wieder warm ums Herz.
Ich sehe ein Leuchten im Schnee, ein lächeln im Gesicht und einen strahlenden Stern.

Weihnachtszeit… du fröhliche Zeit.
Bring mir mein Leben, mein Glück und mein Herz zurück.
Und ich schreite weiter im Schnee. Ein Lächeln im Gesicht.
Und singe mein Lied… ein Weihnachtslied.

Ich spüre den Schnee im Gesicht, laufe durchs Land.
Alles strahlt hell, die Menschen, sie singen mit mir.
Ich fang an zu lachen, bin glücklich.
Wenn das nur lange anhält…

AdventsBloggalender die Zweite – das Schneeflöckchen

Es war einmal ein kalter Dezembertag – Heiligabend.
Der Himmel war grau und es schneite. Eine kleine weiße Schneeflocke fiel aus den Wolken und war glücklich. Dies ist die Geschichte der Schneeflocke, die eine lange Reise machte um die Welt zu erkunden.

Sie verabschiedete sich von der großen Wolke und rief glücklich: „Danke, dass du so lange auf mich aufgepasst hast.“ Sie sah edel aus. Eine wunderschöne Schneeflocke. Ihre Kristallmuster waren sehr ausgeprägt und die Flocke schwebte fröhlich im Wind.
Von ganz weit oben sah sie herunter auf die Gegend, in der sie wahrscheinlich landen würde. Dabei wurde es ganz hell um sie herum, auch wenn keine Sonne mehr schien war es ein heller Schein. Die Schneeflocke schwebte zwischen tausend anderen Flocken und war ganz aufgeregt. „Ist es auch euer erstes mal?“ fragte Sie, aber die anderen wollten nicht mit ihr reden. Alle schauten zur großen Stadt, zur Weihnachtsbeleuchtung in den Vorgärten und zu den großen und festlich geschmückten Bäumen.

Wenig später schwebte die Schneeflocke schon zwischen den Ästen einer großen Tanne und erschrak sich.
„Aua, das tut doch weh!“ fauchte sie die Tanne an, doch die Tanne entgegnete ihr nur: Continue reading

Die Seele weint

Da meine eigentlich private Webseite die auch meine Texte beinhaltet NICHT aktuell ist, poste ich es zur Zeit hier, das ging mir vorhin durch den Kopf und muss nun der Welt mitgeteilt werden ;-)

Jeden Tag aufzustehen und zu wissen, dass nichts so sein wird wie es war.
Jeden Tag der selbe Mist – um zu erleben, wie man es nicht haben möchte,
Jeden Tag immer wieder aufs Neue erkennen, dass man gestern wieder nichts erreicht hat und der neue Tag den selben Mist des alten Tages fortsetzt.
Jeden Tag dann erkennen, dass Erfahrungen nicht verändern, sondern nur genutzt werden sollten.
Jeden Tag bemerken, dass die Vergangenheit zu sehr zerstört hat und man nun der Zukunft ängstlich gegenüber steht.
Jeden Tag verstehen, dass gestern zwar vorbei, aber die Ausläufer bis ins jetzt hinein dauern.

Jedes Mal aufzustehen um zu bemerken, es warten viel mehr Dinge , die dich wieder hinunter ziehen.
Jedes Mal aufrappeln und an sich selbst verzweifeln, weil man sich im Wege steht.
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