In the Dark with white Snow Teil 1 – Eine Weihnachtsgeschichte im Adventsbloggalender 2014

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Der Wald war dunkel, kaum ein Lichtstrahl verirrte sich auf den kahlen und trockenen Waldboden. Die Bäume standen dicht, sehr dicht, denn der Schnee bedeckte die Baumkronen, kam aber selten bis runter auf den Boden. Staubtrocken und eisig kalt fegte der Wind durch das Gehölz. Ab und zu eine kahle Stelle. Vom letzten Sturm lagen dort noch die Baumstämme im meterdicken Schnee. Eine Landschaft die merkwürdiger nicht sein konnte, jedoch auch ihren Reiz hatte. Vieles war dem Stadtbewohner fremd und dem Waldmenschen ungeheuerlich, denn dieser Wald hatte etwas mystisches, eher abstrakt chaotisches will man meinen. Der Mond schien hell und auf dem Baumspitzen tummelten sich Vögel im Schnee. Unten hingegen war es ruhig. Keine Eule, kein Tier kein Mucks noch Mäuschen. Still!

Der Morgen folgte auf die Nacht und so erwachte in dieser doch trostlosen Wildnis so manches Leben, dort war eine Bärenfamilie, Fuchs, Wolf, ein paar Vögel und eine weiße Tigerfamilie. Tagsüber erkannte man den nächtlichen Wald kaum wieder, denn aus der dunklen Trostlosigkeit erweckte unter der Schneedecke ein farbenfrohes Blütenmeer, die Sonne schien durch den Schnee und auf der Lichtung versammelten sich die Tiere zur großen jährlichen Konferenz. Die Weihnachtszeit begann, es war Anfang Dezember und tagsüber mussten die Tiere ihre Chance nutzen sich auf das Fest vorzubereiten. So kam es dieses Jahr, dass ein Rentier mit roter Nase in der Mitte der Tiere stand und versuchte, die Meute in Weihnachtsstimmung zu bringen, jedoch hatte der Tiger eher Hunger, die Bären fanden den Winter toll und die Bärenkinder tobten im Wald. Ein paar Hasen hoppelten quer durch die Tiere, Anko und Pääsi spielten fangen und  jagden ihren Kindern nach. Woody kreiste um die Tiere und genoss die Sonne auf der Lichtung. Wirklich weit kamen sie nicht, denn die Tage im Winter sind kalt und kurz, so kam es schnell, dass ihr Treffen enden musste, als die Eule wild schreiend auf alle zuflog. Die Nacht im Winter war gefürchtet in diesem Wald.

Gringo, der Grinch trieb sich bei Dunkelheit durch den Wald. Seine Trolle ließen kein Blatt stehen und verwandelten den Waldboden in eine Sandwüste. Der weiße Schnee wurde dunkelgrau und überall wo vorher noch Tiere standen war es ruhig. Jeder versteckte sich, es war keine schöne Weihnachtszeit im verzauberten Wald nahe des Nordpols, wo sich die Tiere entschlossen wie jedes Jahr Weihnachten zu feiern. Nur diesmal war es anders…

to be continued…

 

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