Leider geil, auf zu den Mümmelbeats – Ostergeschichte Teil 7

manchmal schwirren im Kopf lustige Ideen herum. Mal schauen, ob ich die so umsetzen kann, oder zumindest annähernd umsetzen. Aber bevor ich Euch nun neugierig mache mit etwas, von dem ich nicht einmal weiß, ob ich es so machen kann oder es sein lasse komme ich lieber zu der Geschichte zurück. Achja:

Ich hatte Euch ja gesagt: Die Geschichte wird interaktiv: Also, wie sollen die beiden sich kennenlernen? Vorschläge her 🙂

„WOODY WOOODYYY!, was treibst Du Dich hier nur wieder rum? Die Kinder un dich warten schon ewig auf Dich mit dem Essen, also LOS komm nach Hause!“ zwitscherte es wild und aufgebracht durch den Wald. Woody wusste was dies zu bedeuten hat: Die Frau hat gerufen, er MUSS nun los. „Sorry Oro, es tut mir leid, wenn meine Frau ruft, dann muss ich hin, sonst darf ich mir wieder drei Wochen anhören, wie unzuverlässig ich doch so bin und meine Zeit unnütz vertrödel und so. Das wirst Du auch noch lernen. Aber ich denke, wir sehen uns wieder, schon ganz bald. Ich flieg hier immer so herum“ sprach der Specht beim Abflug und drehte noch eine Ehrenrunde um den Hasen mit seinem neuen Hasenbau.
„Tschüss, bis bald lieber Woody“ sagte Oro noch mit den Tatzen winkend und schon war der Specht verschwunden. Oro nutzt die Chance nun um sich seine Wohnung etwas schick einzurichten, als auch schon das HasoPhone klingelte. Irgendwie hatte Oro nicht wirklich mit einem Anruf gerechnet und schaute nun erstmal skeptisch auf das Display und las „Hävü“. Er war erstaunt, was seine Kumpeline aus dem alten Wald denn möchte? Sie schreiben sich zwar ab und zu mal eine Nachricht über „FaceBunny“, aber sonst auch nicht.

„Hey Havüüüüüüüüüüüüü, was gibts denn bei Dir dass Du anrufst?“
„Huhu mein Örö, is ja richtig wunderfeini, dass ich dich jlich es ran kräje. Du sach ens, wat mähste dann hück ovend? Weil ich hab zwei Karten für die Mümmelbeats gewonnen späta und da dacht ich, weil wa uns schon e su lang nit jesinn han, dat de mitkumme magst?“
„öhm… etwas spontan, aber ich hab noch nichts vor“ sagte Oro etwas überrumpelt, aber er fands es schön mal rauszukommen.
„Das ist ja sowas von wunderfeini, dass es sauwunderfeini ist, also dann um 7 vor dem Ree-Pong Club, kay?“

Oro freute sich, auch wenn er sich nun etwas beeilen musste und es mit dem Einrichten der neuen Wohnung natürlich nicht rechtzeitig schafft, bevor er los muss, aber etwas Abwechslung tut ihm ganz gut und er hatte Hävü ja auch schon wieder ewig nicht gesehen. Und er wollt natürlich wissen, was Hävü und ihre Männersorgen machen, und ihr neuer Job und das ganze drumherum. Er schaute auf die Uhr und dachte sich: Nun aber los, nichts mit trödeln und rum-tüdeln sondern schnell noch duschen, die Gammelklamotten loswerden und mit dem Maulwurf-Tunnel-Express zur Konzerthalle fahren.
Da war sie doch fast perfekt die Planung, wenn nicht mal wieder der M-Express Verspätung hätte, aber das kennen wir ja nicht anders von dem M-Express und so schickte er Hävü kurz ne Nachricht, dass er 10 Min zu spät ankommen wird.

„hey oro, lass dich kanutschen, mer han uns ja ewig nit gesehen und du siehst immer noch so mutscheputschepuhschig aus wie damals. Dachte der Umzug und die Entfernung zu den alten Sachen würde dir besser kommen.“
Da war sie wieder, Hävüs direkte Art, aber Oro kommt damit gut zurecht, da er ja wusste, wie sie es meint. „*Knautschtz* Joa, kennst mich doch, ich muss da erstmal ankommen und alles erledigt haben, bevor ich wieder lächel. Wird schon, und muss ja auch. Vor allem kurz vor Ostern, kennst es ja noch vom letzten Jahr. Aber lass uns nicht über Liebeskram quatschen, wobei, was is mit Dir und dem… wie hieß er noch?“
„Krasser Scheiss, aber Tuppes hat sich zuletzt, nachdem ich ihm klar gemacht hab, dass ich entweder die Nummer 1 bin und er abgeschossen wird, gemeldet. Also alles ist wunderfeini bei mir, mir gehts supi und…“
„Der neue Job? Lassen wir den Liebeskram“ wirft Oro zwischen.
„Ja auch cool, läuft besser als ich gehofft hab. Aber jetzt lass uns mal drinnen luschern, denn die Mümmelbeats warten nicht bis wir angeschnattert haben, hier vor der haare. Lass uns die Beats geniessen.“

„Ja, auch schick, läuft besser als ich mir das erhofft hab. Aber jetzt lass uns mal rein gehen, die Mümmelbeats warten nicht bis wir ausgeschnattert haben hier vor der Halle. Lass uns die Beats genießen“

Hävü und Oro betraten den Ree-Pong Club und gingen gleich nach oben und suchten sich einen schönen Platz von wo sie die Bühne gut sehen konnten. Beide plauderten noch und amüsierten sich beim Warm-Up Programm der Mümmelbeats. Und dann ging es endlich los.

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Oro gefiehl das Konzert sehr gut, für beide war es ja das erste Live Event der Mümmelbeats, beide kannten sonst nur deren Musik und es hat auch Hävü sehr gut gefallen. Okay, es war kein klassisches Konzert mit Instrumenten auf der Bühne, die man live dort dem Publikum vorspielt. Es war eher wie eine lustige Bühnenshow mit Gesang zu elektronischer Musik und einer Menge Equipement. Sehenswert allemal.
Nach dem Konzert machten sich beide also wieder auf den Weg nach Hause, sie hoppelten zur M-Express Haltestelle und quatschten dabei sich noch die Schnute fusselig, weil sie sich auf Grund des Zeitmangels immer so wenig sehen. Aber ist eigentlich auch ganz gut, weil dann hat man sich zumindest auch immer sehr viel zu erzählen und unter guten Freunden hat man sich ja auch viel zu erzählen, normalerweise. Am Bahnhof angekommen trennten sich dann auch schon die Wege, weil der neue Wald lag genau in die entgegengesetzte Richtung zum alten Wald und beide fuhren nach Hause, sie mussten auch, war ja schon spät und der Wecker klingelte am nächsten Tag. Hävü freute sich, weil es Oro gefallen hatte und er für einen Abend wieder ein lächeln im Gesicht hatte und beide, als sie endlich zuhause ankamen, in Gedanken an die Musik einschliefen.

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