Von irgendwas und doch so gar nichts… Wellen sind wie Menschen

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Die Welle schlägt mit einer Kraft auf Land, dass oftmals bei starkem Sturm wenig stehen bleibt. Oft ist die Kraft der Natur stärker als Dinge, die der Mensch dort hingestellt hat. Bleibt natürlich eine Frage: Warum ist das so?

Es ist doch ganz einfach, die Natur ist nur genauso wie der Mensch, denn dieser entstand aus der Natur. Kommt nun die Welle an, dann reißt sie einiges mit und vieles um. Und wenn man nun keine Kraft hat gegen die Flut anzukommen, dann reißt es einen mit.

Die Welle macht es ganz geschickt, denn oft ist sie klein, man kann sie dann nicht mal als Welle bezeichnen, dann aber kann sie ebenfalls riesengroß werden, so dass Häuser, Deiche und andere Bauwerke nicht standhalten. Aber es gibt auch Menschen, die nutzen diese Welle zum Vergnügen. Mit nur einem Board bewaffnet surfen nun diese Menschen auf der Welle, nicht weil es sie zum besseren Menschen macht, sondern eher, weil sie es können. Die Welle stört das wenig, denn wenn der Mensch sein Handwerk beherrscht und nicht zu waghalsig ist, dann kommt er auch an sein Ziel. Ist der Mensch aber zu waghalsig und riskiert zu viel, dann verschlingt ihn die Welle und gibt ihn oftmals nicht mehr frei.

Die Natur ist da schon sehr eigenartig, denn nicht nur das Meer, die Wellen und die Strömung, sondern auch die Sonne, der Wind, das Eis und alle anderen Naturgewalten sind in der Lage, Schönheit zu Elend zu verwandeln. Jedoch muss man der Natur zu gute halten, dass der Mensch das auch tut und meistens noch öfter als es die Natur. Da gibt es so viele Beispiele, dass ich nur das sinnloses Töten von Mitmenschen auf der Welt anspreche, oder das Abschlachten von Lebewesen, nur weil mal ein Hai einen Surfer im Jahr frisst, aber dafür unvorstellbar viele Haie getötet werden.

Okay, ich schweife ab. Wir Menschen sind halt so, einige haben weder Anstand noch Moral, andere haben wenig Vertrauen in sich und dann haben einige auch Angst. Man wird das Leben lang geprägt, lernt Dinge und weiß irgendwann wie man sich durch die Welt schummelt, oft ohne Rücksicht auf Verluste. Sei es beim Einsteigen in der U-Bahn, auf Arbeit die Kollegen schlecht machen oder in der Liebe – Betrug und so. Es gibt da so unendlich viele Beispiele.

Die Welle hat es da einfach: Es gibt Wellenbrecher die dafür Sorgen sollen, dass sie nicht zu groß ist und zu viel Schaden anrichtet. Im Alltag ein nützliches Mittel. Doch beim Menschen gibt es keine Wellenbrecher, die dafür Sorgen, dass es weniger Kriege, Leid, Elend und Sonstiges gibt. Die Natur ist es, die uns täglich zeigt, dass wir hier Leben… sie weist uns manchmal in unsere Schranken, doch wir bemerken es nicht und schieben die Schuld gerne anderen zu.

Das Leben geht auf uns ab. Man ist glücklich, traurig und mutig. Aber auch ängstliche Phasen oder Kummer, Leid und Sehnsucht beschäftigt uns. Ein auf und ab, wie die Wellen. Doch je öfter die Welle mit aller Wucht trifft, geht etwas kaputt, dass die Zukunft verändert…

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