AdventsBloggalender die Zweite – das Schneeflöckchen

Es war einmal ein kalter Dezembertag – Heiligabend.
Der Himmel war grau und es schneite. Eine kleine weiße Schneeflocke fiel aus den Wolken und war glücklich. Dies ist die Geschichte der Schneeflocke, die eine lange Reise machte um die Welt zu erkunden.

Sie verabschiedete sich von der großen Wolke und rief glücklich: „Danke, dass du so lange auf mich aufgepasst hast.“ Sie sah edel aus. Eine wunderschöne Schneeflocke. Ihre Kristallmuster waren sehr ausgeprägt und die Flocke schwebte fröhlich im Wind.
Von ganz weit oben sah sie herunter auf die Gegend, in der sie wahrscheinlich landen würde. Dabei wurde es ganz hell um sie herum, auch wenn keine Sonne mehr schien war es ein heller Schein. Die Schneeflocke schwebte zwischen tausend anderen Flocken und war ganz aufgeregt. „Ist es auch euer erstes mal?“ fragte Sie, aber die anderen wollten nicht mit ihr reden. Alle schauten zur großen Stadt, zur Weihnachtsbeleuchtung in den Vorgärten und zu den großen und festlich geschmückten Bäumen.

Wenig später schwebte die Schneeflocke schon zwischen den Ästen einer großen Tanne und erschrak sich.
„Aua, das tut doch weh!“ fauchte sie die Tanne an, doch die Tanne entgegnete ihr nur: Weiterlesen

Die Seele weint

Da meine eigentlich private Webseite die auch meine Texte beinhaltet NICHT aktuell ist, poste ich es zur Zeit hier, das ging mir vorhin durch den Kopf und muss nun der Welt mitgeteilt werden 😉

Jeden Tag aufzustehen und zu wissen, dass nichts so sein wird wie es war.
Jeden Tag der selbe Mist – um zu erleben, wie man es nicht haben möchte,
Jeden Tag immer wieder aufs Neue erkennen, dass man gestern wieder nichts erreicht hat und der neue Tag den selben Mist des alten Tages fortsetzt.
Jeden Tag dann erkennen, dass Erfahrungen nicht verändern, sondern nur genutzt werden sollten.
Jeden Tag bemerken, dass die Vergangenheit zu sehr zerstört hat und man nun der Zukunft ängstlich gegenüber steht.
Jeden Tag verstehen, dass gestern zwar vorbei, aber die Ausläufer bis ins jetzt hinein dauern.

Jedes Mal aufzustehen um zu bemerken, es warten viel mehr Dinge , die dich wieder hinunter ziehen.
Jedes Mal aufrappeln und an sich selbst verzweifeln, weil man sich im Wege steht.
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Gedicht: Trostlos.

Ich habs ja früher öfter getan. Gedichte geschrieben. Meist fanden die alle klasse, da ich meinen eigenen Stil hatte. Ich hab nur keine Ahnung, ob ich diesen Stil noch beherrsche oder ob ich abgeschweift im Nirgendwo noch immer stammel oder doch schon wieder kreativ schreibe. Drum versuche ich es jetzt wieder und das Ergebnis kann man hier lesen. Wenn ich nur wüsste, wieso ich aufgehört hatte. Sollte ich mal alles zusammenkramen und dann … egal 😉

Täglich das selbe Bild, ach eigentlich immer schon, seit Jahren nun.
Was ist zu tun, worum geht es jetzt? Was hab ich mir da in den Kopf gesetzt?
Soll es jetzt gewesen sein? Soll ich wagen, es ganz allein? Soll es sein, allein?
Die Frage bleibt und ich weiß es nicht. Warum ändert sich eigentlich nichts.

Bin ich zu faul oder weiß nur nichts, bin ich zu blöd und kapier es nicht.
Bin ich zu seicht und Kumpeltyp oder nur „der ist zum Reden gut“?
Bin ich zwar ich, doch für andere nicht. Bleibt da viel – nein ändern nicht.
Doch was wäre gut, was sollt ich tun? Gäb’s nun was hinzuzufüg’n?

Die Frage bleibt, die Lösung zählt.
Die Gegenwart ist voll verfehlt,
nichts ist so wie es sein sollte,
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