Ein kleinen Eichhörnchen frisst auf dem Balkon

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Ende November habe ich mein Vogelhaus auf den Balkon gestellt, da ich es immer ganz nett fand, wenn die kleinen Spatzen dort sitzen und Sonnenblumenkerne fressen. Anfangs war kaum etwas los, denn die Spatzen kamen nicht vorbei. Nun, es war auch noch nicht kalt und draußen in den grünen Wiesen fanden die Tiere eh noch genug zu fressen. Also schaute ich einmal genauer hin und sah dann doch: Alle Sonnenblumenkerne waren weg. Nachgefüllt und am nächsten Morgen saß dann ein Eichhörnchen im Vogelhaus und warf die leeren Sonnenblumenhülsen aus dem Haus.Frech war es also auch noch…

Trotzdem habe ich ihm ein paar Walnüsse besorgt, damit der nicht so viel Sonnenblumenkerne wie ein Vogel fressen muss. Kurz nach Weihnachten wunderte ich mich über den Krach auf dem Balkon: Das Eichhörnchen hatte einen Freund mitgebracht und beide stritten und tobten übern Balkon um das Futter. Dabei wurde es sogar einmal vom Balkon geschubbst, aber kam kurze Zeit später an der Lichterkette wieder hochgeklettert. Mehr Bilder und ein Video findet ihr weiter unten. Einige sind leider etwas „verschwommen“.

Eichhörnchen sitzt auf Balkon

Eichhörnchen zu Besuch im Spätsommer

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Erinnerungen an den 9. November 1989 und die Zeit danach

Die Mauer in Form von leuchtenden Ballons dargestellt. Foto von @m106

Erinnerungen an 1989 – Die Mauer in Form von leuchtenden Ballons dargestellt. Foto von @m106

Damals war ich neun Jahre alt und wohnte in Berlin Mariendorf. Ich erinnere mich nicht mehr wirklich detailgetreu an diesen Abend, jedoch weiß ich, dass an diesem Abend irgendetwas anders war. Es war ein Donnerstag, der Fernseher lief und die Tagesschau berichtete von der Grenzöffnung. So wirklich vorstellen, was der Herr dort erzählte konnte ich mir nicht. Wie auch, ich war neun Jahre alt und die bewegenden Bilder folgten erst in den kommenden Stunden.

Auch zu später Stunde lief der Fernseher noch und immer mehr Menschen wollten in den Westen reisen. Ich habe noch Bilder im Kopf, auf denen sich Menschen in West Berlin umarmten, Autoschlangen die nach West-Berlin fuhren, die Menschen freuten sich über die Öffnung der Mauer. Für mich gehörte die Mauer immer zu Berlin. Bewusst habe ich die Mauer immer bei der Reise zur Oma in den West-Harz wahrgenommen. Dort fuhren wir mit dem Auto hin und mussten an der Transit Strecke immer an den Grenzposten anhalten und unsere Ausweise vorzeigen. Diese fuhren dann auf einem Rollband zum nächsten Fenster und der Grenzer dort schaute noch einmal ins Auto und kontrollierte genau die Bilder und uns im Auto. Die Eltern sagten immer, dass wir uns benehmen sollten, was wir natürlich taten. Auf der Transitstrecken hielten wir dann meist an den Intershops an und kauften dort Zigaretten für Mama. Auch erinnere ich mich an den „Tag der offenen Tür“ der Amerikaner auf dem Flughafen Tempelhof. Dort hatte ich als Kind immer viel Spaß und die Amerikaner waren sehr freundlich. Ich erinnere mich zum Beispiel, dass wir immer vom Süd-Osten auf das Flugfeld gelaufen sind und dann in Armee-Zelten mit einem Metalldetektor kontrolliert wurden. Die Amis hatten damals kein Problem, auch uns Kinder die Detektoren genauer zu zeigen. Wir Kinder konnten viel spielen und bekamen auch viel zu sehen. Auch erinnere ich mich an die Geisterbahnhöfe in Berlin. Das waren jene Bahnhöfe, die im Ostteil der Stadt lagen, an denen die West-Züge aber nicht anhalten durften. Mit Opa bin ich ab und zu durch solche Bahnhöfe gefahren und er erzählte mir dann davon. Doch nun passierte etwas, dass unsere Geschichte veränderte. Weiterlesen

Ich bin ein Ärzte-Kind, aber auch die Hosen sind toll…

Im Grunde beherbergt die Überschrift drei Fakten, von denen nur zwei sofort ersichtlich sind. Das dritte Detail ist dann aber so banal, dass es wiederum unwichtig ist: Ich höre gerne die Ärzte, deshalb bin ich ein halbes Ärzte-Kind. Aber mein Papa machte mich zum ganzen Ärzte-Kind. So, nun isses raus. Aber halt: Erstmal etwas Musik um wieder zum Thema zurück zu kommen.

Hier geht es ja um Musik, um den Klassiker: Die Ärzte vs. Die Toten Hosen. Und beide Bands rockten das Tempelhofer Feld, besser bekannt als den Flughafen Tempelhof.

IMG_20130811_170544-001 Zwei Tage Die Ärzte und als Vorband am Freitag Die Toten Hosen. Tadaa! Aber es gab ja noch ein kleines Club-Konzert im Huxley, dort gab es die Hosen auch zu sehen, schweißgebadet wurde zur Musik gefeiert. Es war spitze, einzig bin ich kein Pogo-Kind. Aber wenn man nicht in der ersten Reihe mittig steht, dann kann man auch recht weit vorne seinen Spaß haben. Für mein erstes Hosen Konzert muss ich eingestehen: Es wurde gerockt, gefeiert und es war total geil! Total banal diese Info, aber: Wie kommt es, das die Masse beim Titel „Schrei nach Liebe“ völlig abgeht und ich fast sagen kann, da war für einen Augenblick die beste Stimmung in der Halle. Ja, sonst gingen die auch ab, aber bei „Schrei nach Liebe“ sangen ALLE. (Und wie ihr alle wisst, die Berliner sind da schon etwas Ärzte-verrückter als in anderen Städten)

Aber, es geht ja noch weiter… Weiterlesen

Das Weihnachtshaus in Berlin Lichtenrade

Eigentlich hatte ich mir zum 3. Advent etwas ganz besonderes ausgedacht, aber da der Weihnachtsmarkt in Berlin Lichtenrade eher ein Ramschmarkt ist und ich dort keine schöne Aufnahme mitnehmen konnte, habe ich mich dann daran gemacht, das festlich geschmückte Haus in Berlin Lichtenrade im Töpchiner Weg zu besuchen und dort ein paar weihnachtliche Momente für Euch einzufangen und diese mit Euch zu teilen.

Viel Spaß und einen schönen 3. Advent wünsche ich Euch allen.

Bunt Bunt Bunt… Es leuchtet… Weihnachtsdeko

Eine schöne Festtagsbeleuchtung zu Weihnachten ist immer gerne gesehen, so auch dieses Jahr wieder. Die Häuser sind zum großen Teil geschmückt, die Straßenbäume haben oft ein leuchtendes Kleid und bunte Fenster findet man auch fast überall. Okay, seit dem es die LED-Lichterketten gibt, sind viele Fenster nicht mehr knallig bunt sondern meist hellweiß,blau oder gelb leuchtend. Man kann verschiedene Ketten farbig kombinieren, es blinkt, flackert oder man hat halt einen Eisbären irgendwo stehen.

Wie sieht es denn bei Euch so aus? Habt ihr schön geschmückt? Ist  es Weiterlesen

Kundenservice? DHL – 6, setzen!

Wir schreiben das Jahr 2010, ich erwarte eine Paketliferung eines großen Unternehmens und dieses Paket sollte ursprünglich am 29. September per DHL bei mir eintreffen. Eigentlich etwas ganz normales, denn Amazon schaffte es bis jetzt auch permanent, mir meine bestellten Produkte zuzustellen. Ja, ich muss zugeben, ein Paketmann hat es schon schwer.

Mein Hauseingang hat 2 Eingänge, unterteilt in Portal 1 & 2. Es gibt von außen keine Klingeln, aber sobald man durch die Türen tritt, gibt es dort einen stillen Portier, an dem mein Name steht. Aber: Ich hatte weder mit IKEA-Lieferungen, Amazon-DHL Lieferungen, DPD, UPS und GLS meine Probleme. Immer kam alles korrekt an. Mein Pizzafahrer findet mich auch und Freunde eigentlich auch. Naja, manchmal rufen die an, aber dann haben die nicht aufs Schild geschaut.

Liebe DHL, einmal kann das ja mal passieren: Empfänger unbekannt. Einmal kann ich Euch das ja noch verzeihen, wenn dann nicht folgendes passiert wäre:

Ich rief also beim versendendem Unternehmen an und Fragte nach, wann denn meine Ware endlich kommt, da die Bestellung ja auch schon ewig zurück liegt. Mir wurde die Paketnummer genannt und auf der DHL Seite wurde ich schnell fündig: „Empfänger unbekannt“. Da die Sendung bei denen auch schon Retoure gebucht wurde, wurde sie sofort wieder versendet. Das ging flott. Also rief ich die DHL-Kundenhotline an: 018053452255 – eine kurze Warteschleife, dann der Hinweis, dass ich nach dem Anruf den Mitarbeiter gerne bewerten kann und dann kam auch schon eine recht genervte Frauenstimme ans Telefon, die mir irgendetwas unverständliches entgegen nuschelte.

Ich teilte der Dame vom DHL Telefondienstleister also mit, dass mein Paket zurück ging und das nicht sein könne, da ich da wohne. Die Dame war von meiner Aussage recht unbeeindruckt und teilte mir spontan mit, dass wenn der Paketfahrer mich nicht gefunden hat, ich dort auch nicht wohne. ÄHM – ja, ich verstehe. Die DHL-Fritzen wissen also besser, wo ich wohne. Aber wollen wir uns mal nicht streiten. Sie hatte ja noch die Chance, mir wirklich helfen zu können. Ich bat also um Erklärung und Aufnahme einer Zustellreklamation da ich dort wohne und gerne meine Pakete zugestellt bekommen möchte. Und ich verhindern wollte, dass es ein zweites Mal passiert. Die Dame teilte mir lapidar mit, dass sie es im System eingetragen habe und weiterleite. Auf meine Frage ob und wann ich eine Antwort erwarten kann, sagte sie nur ich kriege Post und verabschiedete sich dann sehr schnell von mir. – Also eine zufriedenstellende Lösung hatte Sie mir nicht vermittelt und für ihre Art der Unterstellung bewertete ich dann Ihre Qualität mit der Note 5 bis 6. Je nach Kategorie. Lediglich die Erreichbarkeit der Hotline war besser…

Heute war also der große Tag: Zweiter Zustellversuch stand vor der Tür und als gegen 14 Uhr immer noch kein Paketbote da war, rief ich beim Versender an und erfragte mal wieder die Paketnummer – um Up-To-Date zu sein. Reload sei Dank wartete ich also an meinem freien Tag auf den gelben Paketmann, der laut Abfrage mein Paket im Auto hatte und mir heute zustellen sollte. Meine Hoffnung schwand dann um so später es wurde, und endlich: Um ca. 16:40 eine aktuelle Statusmeldung vom Paket: Empfänger unbekannt – geht zurück an Absender.

ARGHT! Wut stieg empor. Ich suchte diese Hotline der DHL und rief erneut dort an. Ich teilte der sächselnden Dame, dass ich stinksauer sei und schimpfte auf den inkompetenten Paketfahrer. (Es war schon komisch, die Dame unterhielt sich wohl mit einer Kollegin als ich schon in der Leitung hing, da Sie zuerst auf jedenfall nicht mir mir sprach. Auch sie nuschelte Ihren Namen nur so kurz durch die Leitung)

Sie teilte mir mit, dass Sie meine Reklamation aufgenommen hat. Als ich Sie fragte, ob Sie nicht dafür sorgen könne, dass das Paket in mein Postamt geschickt wird, verneinte Sie dies. Als ich Sie fragte ob ich dann die Anschrift des Zustellzentrums erhalten könnte, meint Sie nur genervt: Das ist in Berlin. – Juchuh! Ich auch…. – Als ich Sie nach einer Lösung fragte, da ich das Paket bis Freitag dringend brauche, wich Sie aus. Als ich nach Ihrem Vorgesetzen fragte, wurde Sie pampig, es gibt keinen und als ich dann eine andere Telefonnummer von kompetenten Mitarbeitern wollte legte Sie auf.

Arghtz. Hätte ich wohl ihr nicht zu verstehen geben sollen, dass sie inkompetent war. Aber die Wahrheit tut manchmal weh!

Nächste Anlaufstelle: Die Deutsche Post. Also ich hab echt keine Lust auf diese Hotline gehabt. Der Postbedienstete wird mir sicher helfen können… aber die Ernüchterung kam auch gleich als ich dran war: „Wir nehmen zwar DHL Pakete an und geben Sie raus, aber die Fahrer kennen wir auch nicht, die wechseln ständig…“ Tja, er hatte auch nur die Hotline Nummer und nicht mal eine Eskalationshotline.

Idee!!! Ich diktierte meinem HTC Desire nun die Worte „DHL Pressestelle“ und schwupps hatte ich deren Rufnummer. Es wählte und ich teilte der Dame mit, dass ich gerade am bloggen sei und nun noch kurz dem Unternehmen die Möglichkeit geben will, sich zu äußern. (Ja, bissl großspurig aber besser als diese 0815 Hotline.) Sie bat mich mein Anliegen schriftlich an das Unternehmen per Mail zu äußern und ich bat Sie, dass ich aber heute noch eine Lösung brauche. Sie stellte mich dann erstmal in die Zentrale und ich solle es da versuchen. Von dort gelang ich dann zu einer Person, die mein Ansinnen erkannte. Freundlich notierte sie meinen Namen und nachdem ich Ihr sagte, dass ich deren Hotline nicht mehr sprechen will, da diese mir nach mehreren Anrufen nicht helfen mag, wurde ich verbunden:

BESCHWERDEMANAGEMENT

Das klang schon mal wichtig. Der Mitarbeiter sprach mich auch mit Namen an und wirkte sehr deeskalierend. Wahnsinn. Ich war dem nicht mehr sauer sondern erzählte ihm sachlich was vorgefallen war. Er erkundigte sich nun nach dem Ort wo ich wohne und wie der Eingang aufgebaut ist, wo der Name steht usw… Er versprach mir sich zu kümmern, aber er sagte mir auch, dass er mir leider nicht garantieren kann, dass ich mein Paket am Freitag erhalte, da er der Abteilung nur eine Mail schicken kann und das in Paketsystem hinterlegen kann, er jedoch keine Durchwahl usw hat. Zumindest wollte er sich darum kümmern, dass Paketfahrer wieder wissen, wo ich wohne…
Ohne diesen Menschen im Beschwerdemanagement wäre der Beitrag sicher nicht allzu sachlich ausgefallen… denn der hat echt noch Mut gemacht, dass es bei der DHL doch noch Kundenservice gibt. Gut versteckt von den „normalen“ Kunden versteht sich…

Der Status meines Paketes ist immer noch der von heute Nachmittag und ich warte ja nur darauf, dass dort steht: Neuzustellung. Hmm, ob das mal klappt?

Aber ich habe dann gleich bei Amazon ein kleines Paket geordert, damit die liebe DHL üben kann, mir meine Pakete zuzustellen. Und wenn ich da bin falls der Paketmann klingelt – überlege ich mir noch eine nette Nachricht an den Mann.

Denn wer Lesen kann, der ist klar im Vorteil und kann auch Pakete richtig zustellen…

Und ich bin mal gespannt, was als Entschuldigung kommt, denn ich habe ja nun Kosten für Hotline, Wartezeit auf den Paketmann, Zeit für die Reklamation, Zeit um mich darum zu kümmern, dass ich mein Paket erhalte usw…
also nur Stress und Ausgaben…

GRRR @ DHL

Ick wollt schon immer mal im Flugzeug bloggen

Aber fangen wir vorne an und ich erzähl einfach mal:
Ich war dieses Wochenende zu einer Hochzeit eingeladen. Am Grundlsee. Das liegt in Österreich für alle, die das nicht kennen.

Also weit entfernt von Berlin. Ist aber nur eine Stunde Flugzeit und dann noch mal eine Stunde Auto. Am Freitag, den 1. Oktober 2010 ging es früh morgens mit AirBerlin los. Ein Chaos am Flughafen Tegel. Das Terminal war heillos überfüllt und ich hatte noch etwas Glück: WebCheck-In. Also nur noch Koffer abgeben und los: Denkste! Schlange stehen, die Idee hatten mehrere und es gab nur 2 offene Schalter.

Ewig anstehen und warten, alles war völlig überfüllt und die Maschine startete fast 30 Minuten später. Juchuh! Dank Rückenwindes kam der Flieger doch nur mit geringer Verzögerung an und ich war nun in Salzburg. Yeah!

Claudi, Dennis und Nici warteten schon und beim Aussteigen sah ich Sie schon von weitem auf der Dachterasse winken. Ich hatte die drei noch nie real getroffen, hatte nur mit Claudi telefoniert und in ChatCity hatten wir früher Forettet. Und dann war ich auf deren Hochzeit eingeladen, als LieblingsOlli der Braut.

Kurzes kennenlernen und super Sympathisch, der erste Eindruck war schon prima und es sollte nur besser werden. Von der Hochzeit selber mag ich gar ned so viel schreiben, denn das ist dann doch privat, aber nur soviel: Hammer Freunde, klasse Familie, sehr schöne Hochzeit, auch wenn ich die Sprache erst verstehen lernen musste – im ganzen ein super tolles Wochenende und ich komme gerne wieder wenn ich darf 😉 (Ick wär ja sogar länger geblieben… aber ich kenne da Leute die das nicht toll fänden)

Jetzt eigentlich genug Einleitung: Wollen wir zum Thema kommen:
Der Service von AirBerlin: Im Hinflug habe ich geflucht, weil die es ned auf die Reihe bekommen haben und ich total Angst hatte, dass ich den Flug verpasse. Aber der Pilot selbst nahm es auch mit Humor: „Früher hatten die Leute angst vor dem Fliegen, heutzutage haben sie Angst vor der Sicherheitskontrolle“

Schon ein schmunzeln im Flieger. Ansonsten in der Luft war der Service wie immer gewohnt gut. Warum sollte es dann auch anders sein – zumindest wenn das fliegende Personal gute Laune hat 😉

Nun zum Rückflug: Der Flieger ging um 18:15 in Salzburg nach Berlin Tegel. Eigentlich war alles so geplant, dass es ohne besondere Vorkomnisse passen muss. Tja, aber lieber Verkehr: Du hast dermaßen gestockt und wir haben uns dann wegen einer versperrten Ausfahrt fast verfahren, so dass die späteste Check-In Zeit von 1745 nicht zu schaffen war. Gut, es war 1800 und ich war am Flughafen. Der AirBerlin Schalter war schon leer. Nur noch ein kleiner AirBerlin Pavilion war besetzt: Ich stand als 3. in der Schlange und fragte ob ich vor dürfte, weil mein Flieger in 15 Minuten ginge und ich im Stau stand. Wahnsinn: Ich bin eingecheckt im Express-Tempo. Schalter aufgemacht, Gepäck als Handgepäck deklariert und (nagut, es hat mich Deo und Duschgel gekostet) ab durch den Sicherheitscheck-In. Die letzter Aufruf Durchsagen waren echt spannend… Ich fühlte mich Schuldig für diese total späääääääääte Ankunft am Flieger, rannte also ohne Gürtel und Halskette (ich hatte die vergessen und es piepte… sagte dann aber: Es ist die Halskette nicht der Gürtel und legte beides weg) in den Flieger um mich dort wieder anzukleiden.

So, und nun sitze ich im Flieger und freue mich nicht wirklich darüber, nach Hause zu fliegen. Warum auch? Ich hatte ein total schönes entspanntes Wochenende und habe alles vergessen, dass mich in den letzten Monaten so total bedrückt hat. Arghtzz!

Danke für die Einladung die Du Deinen LieblingsOlli geschickt hast!

Ick find Ihr seid ein Spitzenpaar und paascht perfekt 😉

Und liebe AirBerlin: Wenn ihr das mit dem pünktlich sein und besser organisieren an den großen Flughäfen besser hinbekommt, dann müsste ich das nicht alles schreiben!

Euer Olli
ps. DANKE FÜR ALLES ^^

Dinge der Aufregung…

Guten Abend lieber Leser, liebe Leserin und natürlich auch Ihr, liebe Nichtleser.

Ich bin ja selber auch ein Lesemuffel, ich fasse zwar ab und zu Bücher an, aber ich habe einfach schiss davor, dass die Bücher so schlecht sind, dass sie mich nicht fesseln und ich somit meien Zeit vergeudet habe. Dabei ist mir letztens mal wieder ein Buch untergekommen, bei dem ich bis auf das Ende das Buch eigentlich ganz gut fand. Nur das Ende… naja… schweigen wir drüber. Denn ich will eher über Dinge, die mich ärgern schreiben.

  • BVG & S-Bahn ist eigentlich ein Ding des Dauerwahnsinns. Nicht selten frage ich mich, wie die BVG es schafft, Ihre UBahn der Linie U6 in der 2. Station schon mit einer Verspätung von 4 Minuten auf die Reise zu schicken. Ich meine, von der S-Bahn kenne ich es nicht anders. Aber U-Bahn? Nungut. Wir suchen einfach gemeinsam nach dem Pokal: Miesester Service. Gratulation. Auch die Busfahrer der BVG waren schonmal freundlicher. Ich finde es angenehm, wenn ich in den Bus einsteige, dass ich entweder Hallo sage oder einen Guten Morgen wünsche – für den Busfahrer scheint dieses eine Tat der Unmöglichkeit zu sein: Wie kann der Fahrgast es wagen mich zu begrüßen (okay, das Lächeln von den Busfahrern die zurück grüßen ist schon etwas tolles) Weiterlesen

Kunden und andere Kleingeister

Wie Ihr sicher wiss, arbeite ich in einem Unternehmen. Dieses Unternehmen besitzt auch eigene Filialen. In genau solch einer Filiale arbeite ich. In Berlin ist das. Und wenn man ganz genau hinsieht, dann wisst ihr auch wovon ich schreibe. Natürlich nenne ich hier keine Namen und sage auch nicht, dass die Filiale des besagten Unternehmens in der Nähe des Kurfürstendamm in Berlin ist. Spielt ja auch keine Rolle.

In letzter Zeit habe ich mir die Personen / Kunden / Geschöpfe, die dieses Geschäft betreten mal genauer angeschaut. Und ich muss dazu einfach mal bloggen:
(Lieber Leser: Viele Kunden sind wirklich nett, es gibt sogar einige, die nur zu einem persönlich kommen und dafür sogar Wartezeiten in Kauf nehmen. Ein Großteil der Kunden ist auch dankbar, dass man sich ihnen annimmt, aber um diese Kunden geht es heute nicht. Ich will das gesagt haben, damit niemand den Eindruck macht, es kommen nur Idioten Personen in den Laden, die kontraproduktiv sind.)

Fange ich doch einfach mal an:

  • Es gibt Kunden, die meinen alles besser zu wissen. Diese Kunden sind meistens schon seit 20 Jahren Kunde (Wie gut, dass wir das Echte Datum sehen können) haben immer einen Vertrag und generieren Umsätze, die vielleicht dem Tageslohn einer Kassiererin in einem Ausbeuterbetrieb gleichkommen. Monatlich. Andere schaffen das sogar jährlich. Diese Kunden haben die Eigenart, Forderungen zu stellen, die Fern der Realität sind. Diese Kunden möchten nichts, sie verlangen Dinge der Unmöglichkeit und der Unreantabilität. Ich tue gerne Kunden einen gefallen, helfe Ihnen bei der Einrichtung von erworbenen Gütern und schaue nicht auf den Monatsumsatz des Kunden, aber wenn derjenige mir so kommt…
  • Aber es gibt dann ja auch die Kunden, die im Monat einen 400€ Jobber finanzieren könnten, wenn Sie unsere Dienstleistungen weniger in Anspruch nehmen würden. Diese Kunden sind aber um Glück recht freundlich, bis auf die Ausnahmen, die sich für einen „Überkunden“ halten. Ich zahle viel, also drängele ich mich in der Schlange nach vorne und Schnauze so lange den Verkäufer an, bis dieser endlich vom „Wenigzahlenden Kunden“ ablässt und sich mir zuwendet. Juchuh! Weiterlesen